Der Mehrwert der Donauraumstrategie für Personen mit Projektideen

Wenn es kein Geld gibt, warum sollte man sich dann mit Projekten an der Donauraumstrategie beteiligen? Kann man seine Projekte, die man vielleicht bisher auch schon mit Partnern aus dem Donauraum durchgeführt hat, nicht viel besser – oder zumindest gleich gut – auch ohne Donauraumstrategie weiterführen?

Nutzen der Donauraumstrategie:

  • Obwohl kein zusätzliches EU-Geld zur Kofinanzierung von Projekten zur Verfügung steht, gibt es Instrumente, die von den anderen Ebenen (national, regional, lokal) bereit gestellt werden. Siehe hierzu: Wer fördert?
  • Unabhängig vom Geld schafft die Donauraumstrategie Anlaufstellen auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene, die Projekte im Rahmen der Donauraumstrategie durch Vermittlung von Partnern, Hilfe beim Projektmanagement, Expertise inhaltlicher Art voran bringen können. Siehe hierzu: Wer macht was?
  • Die Donauraumstrategie kann durch ihre mediale Wirkung Projekten, die beispielsweise wegen ihres geringen Umfangs Schwierigkeiten mit der Wahrnehmung in der Öffentlichkeit hätten, größere Aufmerksamkeit zuteil werden lassen.
  • Zwar gibt es keinen zusätzlichen EU-Fördertopf zur Umsetzung der EU-Donauraumstrategie. Allerdings sind mit der neuen Förderperiode 2014-2020 einige der bestehenden Förderprogramme besser auf die Ziele und den Donauraum zugeschnitten worden. Dies gilt vor allem für das Programm INTERREG B. Dort wurde der alte Programmförderraum Südosteuropa um Bayern und Baden-Württemberg erweitert, so dass seitdem der Donauraum der EUSDR 1:1 deckungsgleich ist mit dem neuen INTERREG B-Förderraum Südosteuropa, der seitdem „Donauraum“ heißt. Auch die nationalen operationellen Programme im Rahmen der Struktur- und Kohäsisonsfonds der EU haben in der neuen Förderperiode vielerorts stärkeren Bezug auf die Ziele der EUSDR genommen.

Mehrwert aus Sicht der Europäischen Kommission

Die Europäische Kommission beschreibt den Mehrwert der Strategie in ihrem ersten, am 9. April 2013 veröffentlichten, Fortschrittsbericht wie folgt: „Die Strategie erleichtert neue Projekte, verleiht bestehenden Projekten neuen Schwung und unterstützt Netze im Donauraum. [Sie] fördert konkrete transnationale Projekte mit Auswirkungen auf den Donauraum und stößt neue Maßnahmen an, [sie] fördert die Koordinierung verschiedener nationaler und EU-Strategien und -Fonds und ermöglicht mehr Zusammenhalt und bessere Ergebnisse, mit größeren Auswirkungen für den Zeitraum 2014-2020, [sie] entwickelt ein umfassendes Kooperationsforum, in dem Herausforderungen aufgegriffen werden, die gemeinsame Aufmerksamkeit erfordern. Für die Durchführung gibt es 24 Koordinatoren für die verschiedenen Schwerpunktbereiche und 14 nationale Kontaktstellen, [sie] unterstreicht die politische Bedeutung des Donauraums durch strategische Unterstützung auf Ministerialebene und konkrete Fortschritte bei der Durchführung.“ (Quelle: Europ. Kommission: Bericht der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen, COM(2013) 181 final. Brüssel, 8. April 2013, S. 3).
Ein Update dieses Berichts erfolgte am 16.12.2016: http://ec.europa.eu/regional_policy/de/newsroom/news/2016/12/16-12-2016-the-commission-publishes-the-first-ever-single-report-on-the-implementation-of-eu-macro-regional-strategies (Seite der Europäischen Kommission).

Über die Fortschritte in den einzelnen Themenbereichen geben die jährlichen Berichte der Schwerpunktkoordinatoren Auskunft. Diese Berichte (auf Englisch) sind gut übersichtlich auf folgender Seite des Danube Strategy Points downloadbar: http://www.danube-region.eu/about/progress-reports

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