Glossar

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Baden-Württemberg Stiftung -  ist eine der großen operativen Stiftungen in Deutschland. Sie setzt sich für ein lebendiges und lebenswertes Baden-Württemberg ein und ebnet den Weg für Spitzenforschung, vielfältige Bildungsmaßnahmen sowie den verantwortungsbewussten Umgang der Menschen untereinander.
Donauraum -  ist laut der offiziellen EU-Dokumente der Donauraumstrategie (Strategie und Aktionsplan) ein „funktioneller Raum, der durch das Flusseinzugsgebiet definiert wird. […] Geografisch sind in erster Linie, aber nicht ausschließlich, betroffen: Deutschland (Baden-Württemberg und Bayern), Österreich, die Slowakische Republik, die Tschechische Republik, Ungarn, Slowenien, Rumänien und Bulgarien […] sowie Kroatien, Serbien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, die Republik Moldau und die Ukraine (die Regionen an der Donau) […]. Die Strategie steht anderen Partnern in der Region offen.“
EU-Strategie für den Donauraum -  ist eine Strategie der Europäischen Union, die auf eine engere Zusammenarbeit der Staaten entlang der Donau abzielt. Schwerpunkte sind dabei die Bereiche Infrastruktur, Umweltschutz, die Schaffung von Wohlstand sowie gute Regierungsführung
- Synonyms: EU-Donauraumstrategie, EUSDR, Strategie der Europäischen Union für den Donauraum
Europa Zentrum Baden-Württemberg -  ist gemeinnützig und überparteilich. Es arbeitet als Institut und Akademie für Europafragen seit 1976 in und für Baden-Württemberg. Mehr unter www.europa-zentrum.de.
- Synonyms: EZBW
Europäische Kommission -  Die Kommission ist als EU-Organ eine Institution der Europäischen Union. Sie besteht aus 28 Kommissaren, die 1 pro Regierung der EU-Mitgliedstaaten benannt und als Gesamtheit vom Europäischen Parlament bestätigt werden. Das Gremium der Kommissare wird durch einen Verwaltungsapparat von mehreren Tausend Beamten unterstützt, die sich nach Sachgebieten in Generaldirektionen aufteilen. Die Kommission hat generell die Aufgabe, EU-Gesetze vorzubereiten und vorzuschlagen, aber unter anderem auch Exekutivaufgaben (z.B. Verwaltung von EU-Haushaltsmitteln). Für die Aufgaben der Kommission innerhalb der Donauraumstrategie ist die Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung zuständig. Näheres zu diesen Aufgaben siehe bei Wer macht was?
- Synonyms: Europäischen Kommission
Europäischer Rat -  ist eine Institution der EU. In ihm sitzen die Staats- und Regierungschefs der EU. Seine Sitzungen werden „EU-Gipfeltreffen“ genannt, an denen auch der Präsident des Europäischen Rats, Herman van Rompuy, und der aktuelle Präsident der Kommission teilnehmen. Der Europäische Rat verabschiedet Leitlinien und Strategien für die EU, u.a. auch die EU-Donauraumstrategie
Financial Dialogues -  Die Verantwortlichen des Schwerpunktbereichs 10 haben zusammen mit Partnern das Format sogenannter „Financial Dialogues“ (Finanzdialoge) ins Leben gerufen, bei dem potentielle Projektträger von Donauraumprojekten mit potentiellen Geldgebern zusammengebracht werden sollen. Mehr unter Wo gibt’s Geld?
- Synonyms: Finanzdialoge
Hochrangige Gruppe -  besteht aus Vertretern aller EU-Mitgliedstaaten. Im offiziellen Dokument der Strategie gibt es keine Angaben, wie diese Vertreter benannt oder ausgewählt werden. Ferner heißt es: „Nichtmitgliedstaaten [der EU] sollten gegebenenfalls zu den Sitzungen der [Hochrangigen] Gruppe eingeladen werden.“ Mehr unter Wer macht was?
Interministerielle Arbeitsgruppe Donauraumstrategie -  Innerhalb der baden-württembergischen Landesverwaltung wurde eine interministerielle Arbeitsgruppe eingerichtet, die am 14.03.2012 das erste Mal tagte. Sie hat zwei unterschiedliche Zusammensetzungen: eine auf Arbeitsebene, eine auf Ministerebene. Die Gremien dienen der Abstimmung zwischen den baden-württembergischen Ministerien bezüglich der Aktivitäten im Rahmen der EU-Donauraumstrategie.
Nationale Kontaktstellen -  Die Strategie sieht „Nationale Kontaktstellen“ vor, die die Kommission in ihrer Vermittlerrolle im Rahmen der EU-Donauraumstrategie unterstützen sollen. Diese sollen auch die Koordination im jeweiligen Land sicherstellen, zuständige Kontaktpersonen ermitteln und vor allem die praktische Arbeit vorantreiben. Mehr unter Wer macht was?. Seit 2014 werden die Nationalen Kontaktstellen oft auch „Nationale Koordinatoren“ genannt, nicht zu verwechseln mit den Schwerpunktkoordinatoren.
- Synonyms: Nationale Koordinatoren
Schwerpunktbereich -  (= SPB) Die Donauraumstrategie ist in einzelne Schwerpunktbereiche, d.h. Themenbereiche, aufgegliedert. Für jeden Bereich beschreibt die Strategie Ziele, die es zu erreichen gilt. Jeder Bereich wird von Schwerpunktkoordinatoren geleitet. Zu den Schwerpunktbereichen im Einzelnen siehe Was?
Schwerpunktkoordinatoren -  (auf Englisch: Priority Area Coordinators, abgekürzt PACs) leiten einzelne Schwerpunktbereiche der Donauraumstrategie. Zu deren Aufgaben siehe: Wer macht was?
- Synonyms: Priority Area Coordinators, PACs
Servicebüro Donauraumstrategie -  Im Staatsministerium Baden-Württemberg ist ein Servicebüro Donauraumstrategie angesiedelt, das die baden-württembergischen Aktivitäten im Rahmen der Strategie koordinieren sowie als erste Anlauf- und Netzwerkstelle fungieren soll. Es arbeitet den Zuständigen/Bevollmächtigten im Staatsministerium Baden-Württemberg zu.
Sonderbeauftragter der Landesregierung Baden-Württemberg für die EU-Donauraumstrategie -  Das Land Baden-Württemberg hatte bis Mai 2016 mit Peter Friedrich, Minister für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten, einen „Sonderbeauftragten der Landesregierung für die EU-Donauraumstrategie“. Seit dem Regierungswechsel (Mai 2016) ist nach wie vor die Verantwortlichkeit für die Donauraumstrategie im Staatsministerium angesiedelt, allerdings auf mehrere Köpfe verteilt.
Steering Groups -  Steering Groups (auf Deutsch: Steuerungsgruppen oder Lenkungsgruppen) sind beratende Gremien, die die Arbeit der Schwerpunktkoordinatoren unterstützen sollen. Sie werden in den beiden offiziellen Texten der Donauraumstrategie (Strategie und Aktionsplan) nicht erwähnt. Weitere Informationen siehe Wer macht was?
- Synonyms: Steuerungsgruppen, Lenkungsgruppen

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