Andere Akteure

Im gesamten Donauraum haben eine nahezu unendlich große Anzahl von Verwaltungseinheiten, Nichtregierungsorganisationen, Initiativen, Firmen und anderen Einrichtungen auf die ein oder andere Weise mit der Umsetzung der EU-Strategie für den Donauraum zu tun. Daher ist es unmöglich, hier eine umfassende Liste zu präsentieren. Einige Akteure sind im Internet-Portal des Danube Strategy Points aufgeführt (allerdings auch nur lose und ohne Anspruch auf Vollständigkeit): http://www.danube-region.eu/organisations-and-initiatives/who-is-who .

Der DANUBE STRATEGY POINT in Wien

Der Danube Strategy Point (DSP) nahm im Mai 2015 seine Arbeit in den Räumlichkeiten der Landesvertretung Baden-Württemberg in Brüssel auf.
Er startete als neues Element in der Verwaltung der EU-Strategie für den Donauraum (EUSDR).
Das übergeordnete Ziel des DSP bestand von Beginn an darin, die Umsetzung der EUSDR zu verbessern und dazu beizutragen, ihre Verwaltungsführung durch die Förderung und Stärkung der Zusammenarbeit und Interaktion sowie durch die Schaffung von Synergien zwischen den verantwortlichen Akteuren und Organisationen in der Donauregion besser zu gestalten.
Unter anderem betreute der DSP die englischsprachige Internetseite www.danube-region.eu sowie die Facebook-Seite, den Twitter-Account und eine LinkedIn-Seite der EUSDR.
Die Generaldirektion für Regionalpolitik und Stadtentwicklung in der Europäischen Kommission und die Nationalen Koordinatoren der EUSDR setzten mit der Gründung des DSP einen Schwerpunkt des Berichts der Europäischen Kommission an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen vom 20. Mai 2014 bezüglich der Verwaltung von makroregionalen Strategien um.
Der DSP arbeitete für rund zwei Jahre als Pilotprojekt, übernahm in dieser Zeit auch die Verwaltung der technischen Hilfe für die Schwerpunktbereiche in der EUSDR und stellte im Herbst 2017 dann aber zunächst die Arbeit ein.

Eine Weiterführung an neuem Ort in Räumlichkeiten der Stadt Wien wurde im Sommer 2018 beschlossen.

Das praxisorientierte Programm INTERACT

INTERACT ist ein Programm zur praktischen Unterstützung von Programmen im Rahmen der Europäischen territorialen Zusammenarbeit (ETZ). Die ETZ ist 3. Ziel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung – EFRE.

INTERACT betreibt in erster Linie die Vernetzung aller ETZ-Programme, insbesondere durch Zurverfügungstellung von Methoden zur Umsetzung, durch Trainings, Beratungen und praktische Unterstützung in den Bereichen technisches Management, Finanzangelegenheiten, Kommunikation, strategische Ausrichtung und Politikentwicklung.

Wie alle ETZ-Programme wird INTERACT über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und über Mittel der EU-Staaten finanziert. In einem Begleitausschuss entscheiden bzw. überwachen die Vertreter der EU-Staaten die Umsetzung des Programms durch eine Verwaltungsbehörde und vier sogenannte „Points“, welche bei unterschiedlichen öffentlichen Verwaltungen angesiedelt sind.
INTERACT hat horizontale Betreuungsaufgaben für die Makroregionen der EU.

Partner in Ungarn: der Budapest Danube Contact Point

Ein weiterer Akteur, der auch Projektverantwortlichen aus Baden-Württemberg mit Dienstleistungen zur Seite steht, ist der Budapest Danube Contact Point (BDCP).

Der BDCP wurde von der ungarischen Regierung und der Europäischen Investitionsbank (EIB) gemeinsam gegründet. Sein Hauptziel ist es, mit Hilfe der Finanzierungsinstrumente und der Fachkompetenz der Europäischen Investitionsbank (EIB) die Umsetzung von Projekten im Rahmen der EU-Donauraumstrategie zu erleichtern.
Der BDCP ist überwiegend von der ungarischen Regierung finanziert und bietet Projektträgern Beratung und Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Vorhaben, z.B. durch Hilfe bei der Partnersuche und der Bildung von Konsortien, beim Projektmanagement sowie beim Erstellen von Finanzierungsplänen, der Suche nach geeigneten Finanzierungsquellen und dem Entwickeln von Fördermittelanträgen. Die thematischen Schwerpunkte liegen dabei im Bereich der Verbesserung der Mobilität und Intermodalität, der Verbesserung der Wasserqualität und Umwelt sowie der nachhaltigen Energie.
Der BDCP empfängt auch Experten aus allen Donauländern zu Kurzzeiteinsätzen und Hospitationen, um die gemeinsam ausgewählten Projekte im Rahmen der Donauraumstrategie erfolgreich verwirklichen zu können. Bei Bedarf ist der BDCP auch bereit, die Aufenthaltskosten von Experten aus den Nicht-EU-Mitgliedstaaten zu übernehmen.
Der BDCP ist im ungarischen Außenministerium in Budapest angesiedelt. Seine Dienstleistungen stehen Projektträgern aus allen Donauländern offen. Die Angebote sind kostenfrei. In welchem Umfang der BDCP ein Projekt unterstützen kann, wird in einem Orientierungsgespräch festgelegt. Die vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BDCP sprechen ungarisch, englisch, deutsch und rumänisch.

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